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Hericium

Hericium

Igelstachelbart, Affenkopfpilz, Pom-Pom, Yamabushitake

Unterstützt das körperliche und geistige Wohlbefinden

Der Igelstachelbart (Hericium erinaceus), auch Affenkopfpilz genannt, ist ein exzellenter Speisepilz, der auch in unseren Breiten wunderschöne Fruchtkörper hervorbringt.


Die Besonderheit am Hericium Pilz

Der Hericium zählt zu den grössten Pilzen der Welt, denn er kann bis zu zwei Kilogramm schwer werden. Ausserdem gilt der Pilz durch seine hochwertigen Spurenelemente als Vitalpilz. Doch im Gegensatz zu anderen Vitalpilzen wird der Hericium als Speisepilz immer beliebter. Er besitzt ein schmackhaftes Aroma aus 32 Aromastoffen. Geschmacklich zeichnet sich der Pilz mit zarter Konsistenz durch einen hummerartigen und herzhaften Geschmack mit feiner Zitrus-Kokos-Note aus. Ausserdem ist der Pilz ebenso ein beliebter Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen.

Namenbedeutung & Namensherkunft Hericium

Der Hericium Pilz besitzt eine Vielzahl an Namen. Der vollständige Name Hericium erinaceus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie ,,Igelstachelbart''. In China lässt sich die andere Bezeichnung ,,Affenkopfpilz’’ auf eine dort heimische Affenart zurückführen, deren Gesicht mit einem weissen Fell bedeckt ist. So sehen dies die Japaner auch und nennen den Pilz Yamabushitake, zu Deutsch ebenso ,,Affenkopfpilz’’. Aufgrund seines Aussehens erhält der Pilz weitere Namen wie ,,Löwenmähne’’, ,,Knolliger Stachelbart’’ oder auch ,,Pom-Pom blanc’’.

Aussehen Hericium

Der Vitalpilz Hericium hat ein besonderes Aussehen. Der große, weisse Fruchtkörper, der bis zu 40cm gross wird und in Form einer Knolle erscheint, besitzt lange, herabhängende ,,Stachel’’. Diese Stachel wachsen in die Länge und entwickeln sich Richtung Boden zu langen herabhängenden Fäden. In seiner Gesamtheit erinnert der Baumpilz an eine Löwenmähne. Wird der Fruchtkörper überreif, so verfärben sich von oben beginnend die Stacheln gelblichbraun oder braun.

Wo wächst der Hericium Pilz?

Der Hericium Pilz lässt sich in freier Natur eher selten blicken. Als Wundparasit oder auch als Saprophyt lässt er sich auf totem Holz finden. Ebenso gehören zu seinem Lebensraum Baum- oder Asthölen auf Laubbäumen, wo man ihn insbesondere in Asien zur Herbstzeit entdeckt. In Frankreich steht die Löwenmähne unter Naturschutz.

Kultivierung des Hericium Pilzes

Durch seine Seltenheit wurde in den 50er Jahren die Kultivierung des Hericium Pilzes vorangetrieben. So wird der natürliche Nährboden durch Sägespäne, die sich in Brutsäcken befinden, nachempfunden. Innerhalb weniger Wochen bildet sich im kompletten Brutsack durch Beigabe von Wasser zum Myzel eine Pilzbrut. Daraufhin werden Löcher in die Säcke gestanzt aus denen der der erntereife Fruchtkörper des Vitalpilzes wächst.

Zusammensetzung des Hericium Pilzes

Der Vitalpilz Hericium besitzt für den Menschen alle essentiellen Aminosäuren ausgenommen von Methionin und Tryptophan. Er ist reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Besonders bemerkenswert ist die Menge. Mit weit über 10g Ballaststoffen pro 100g und einem überdurchschnittlichen Anteil von über 15% pflanzlichem Protein gilt er als wahre Eiweissbombe.

Wirkung des Hericium Pilzes

Durch die Zusammensetzung des Hericiums aus einer Menge von Mineralstoffen und Spurenelementen gehört er ohne Zweifel zu den Vitalpilzen. So können die enthaltenen Stoffe das körperliche und geistige Wohlbefinden unterstützen. Zu den genannten Spurenelementen zählen unter anderem Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor Selen und Zink. Solche Spurenelemente sorgen für eine gute Sauerstoffversorgung und unterstützen das Immunsystem.

Wie wird der Hericium Pilz eingenommen?

Aus dem Hericium Pilz können sowohl aus dem Myzel, als auch aus dem Fruchtkörper wertvolle Nährstoffe gewonnen werden. Hierzulande wird der Vitalpilz in verarbeiteter Form zu sich genommen. Dies erfolgt beispielsweise als Kapseln oder als Extrakt. Durch die schonende Verarbeitung bleiben wertvolle Nährstoffe erhalten.